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„Damit Wohnen in Urfahr-Umgebung wieder leistbar wird: SPÖ startet Aktionsmonat“

31. März 2019

„Damit Wohnen in Urfahr-Umgebung wieder leistbar wird: SPÖ startet Aktionsmonat“

Wohnen ist teuer. Viel zu teuer!

Vor allem junge Menschen können sich eine Wohnung heutzutage kaum noch leisten. Mehr als ein Viertel der Bevölkerung muss mehr als die Hälfte des Einkommens allein fürs Wohnen ausgeben. Da bleibt nur mehr wenig Geld zum Leben. Der SPÖ-Landtagsklub setzt sich deshalb konsequent für leistbares Wohnen ein.

Urfahr-Umgebung braucht Junges Wohnen und leistbaren Wohnraum mit Infrastruktur

Im oberösterreichweiten Vergleich sind die Preise für Wohnen in Urfahr Umgebung sehr hoch.

Mit einem durchschnittlichen Mietpreis von über 7 Euro übersteigen die meisten Wohnungen den förderwürdigen Betrag für die Wohnbeihilfe.

In Gemeinden mit größerer Entfernung zu Linz sind die Preise entsprechend günstiger, dennoch stagniert dort die Zahl der EinwohnerInnen oder sinkt sogar. SPÖ Bezirksvorsitzender Alois Stöger dazu: „Nur billig ist nicht attraktiv. Um der Landflucht entgegen zu wirken braucht es zusätzlich zum günstigen Wohnraum auch gute Infrastruktur. Die Entscheidung wo ich leben möchte hängt auch von der Anbindung an den öffentlichen Verkehr, Schulen, der Anzahl und Öffnungszeiten der Kinderbetreuungseinrichtungen und dem Angebot an Arbeitsplätze ab.“

Junges Wohnen Ottensheim

In letzter Zeit gab es in Ottensheim einige Fälle, die zwar alle Voraussetzungen für die Zuweisung einer Wohnung gehabt hätten, allerdings das Einkommen zu gering war. Daher wurde ihnen die Wohnung nicht zugesprochen.

Dem soll mit dem Bau eines neuen Sozialzentrums entgegengewirkt werden. Neben einer Tagesstruktur für ältere Menschen, Kinderbetreuungseinrichtungen und Räume für weitere soziale Nutzungen (z.B. Ausbildungsstätte für pflegende Angehörige) sollen auch 12-15 Wohneinheiten gebaut werden, die den Förderbedingungen für „Junges Wohnen“ entsprechen.

Gabriele Plakolm-Zepf, SPÖ Gemeinderätin aus Ottensheim: „Junges Wohnen, mit leistbaren Mieten in einem Objekt in dem die Grundkosten die Mieten nicht zusätzlich belasten, ist eine hervorragende Möglichkeit jungen Menschen einen Start ins selbständige Leben zu ermöglichen. Die SPÖ Ottensheim eruiert aktuell welche Fördermöglichkeiten es gibt und wird das Projekt rasch in die konkrete Planungs- und Umsetzungsphase bringen.“

Warum ist Wohnen so teuer?

Insbesondere dort, wo viele Menschen wohnen wollen, gibt es viel mehr Wohnungssuchende als Wohnungen. Das treibt in einer rein marktgesteuerten Wirtschaft die Preise hoch. Vor diesem Problem stehen wir bereits seit Jahren und deshalb steigen die Mieten im Durchschnitt doppelt so stark wie die allgemeine Teuerung.

Gibt es da nicht gesetzliche Mietzinsregelungen?

Ja, die gibt es. Nur finden sie in der Praxis kaum Anwendung. Die sogenannten „Richtwertmieten“ gelten nur für wenige Altbauten.

Bietet die Landes-Wohnbeihilfe Unterstützung für jene, die Hilfe brauchen?

Leider kaum. Die Obergrenze des anrechenbaren Wohnungsaufwands, der maximal 7 Euro inkl. USt. pro Quadratmeter ausmachen darf gilt seit dem Jahr 2009 für alle privaten Vermietungen. Im Zeitraum 2009-2019 sind die Mieten doppelt so stark gestiegen wie die allgemeine Teuerung. Die Wohnbeihilfen-Obergrenze ist hingegen gar nicht angehoben worden – nicht einmal im Ausmaß der allgemeinen Teuerung! Diese falsche Politik des FPÖ-Wohnbaureferenten hat dazu geführt, dass Jahr für Jahr die Zahl der Wohnbeihilfen-Empfänger gesunken ist und die Ausgaben für die Wohnbeihilfe im Jahr 2018 um ein Drittel niedriger als im Jahr 2009 waren.

Treffen diese Kürzungen auch besonders Bedürftige?

Ja. Tatsächlich sind Menschen mit geringem Einkommen sogar besonders gefährdet keine Wohnbeihilfe zu erhalten, weil das Budget wohl nur für eine sehr kleine Wohnung reicht. Bei Kleinwohnungen ist aber der Quadratmeter-Preis erfahrungsgemäß höher als bei Durchschnittswohnungen. Insgesamt haben die Zahlen der WohnbeihilfenbezieherInnen seit 2010 von 36.968 auf nur mehr 27.647 im Jahr 2018 um mehr als ein Viertel abgenommen.

Unsere Forderungen:

Bild: SPÖ

Mehr Infos dazu auf der Kampagnen-Website www.jungeswohnen.rocks

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