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Auf Einladung des GVVโBezirksvorsitzenden Herbert Enzenhofer hatten wir gestern bei unserem BezirksโGVV Online unsere Staatssekretรคrin Michaela Schmidt zu Gast โ und es wurde ein รคuรerst spannender Austausch, der viele Einblicke in ein Jahr Regierungsarbeit bot. Sie zeigte sich sichtlich stolz darauf, dass ein Doppelbudget mit einer Sanierung von 9 Milliarden Euro gelungen ist, etwas, das keineswegs selbstverstรคndlich ist und nur mit einer starken SPร in der Regierung mรถglich wurde. Auch die konsequente Bekรคmpfung von Steuerbetrug trรคgt Frรผchte und soll heuer 270 Millionen Euro einbringen.
Ein groรes Anliegen war ihr das Thema der steigenden Spritpreise. Sie betonte klar, dass sich das Jahr 2022 nicht wiederholen darf und man verhindern werde, dass Preissteigerungen ungebremst durchrauschen. Als weiterer Erfolg gilt die Senkung der Strompreise auf unter 10 Cent. Hier sind bereits mehrere Landesgesellschaften gefolgt. Auch die Mietpreisbremse zeigt Wirkung, auch wenn dies fรผr viele Bรผrgerinnen und Bรผrger nicht immer leicht erkennbar ist.
Bei den Lebensmittelpreisen wird ab Juli die Mehrwertsteuer auf viele Grundnahrungsmittel gesenkt. Gleichzeitig wurden die Rechte der Bundeswettbewerbsbehรถrde gestรคrkt, damit nachvollziehbar wird, wenn diese Senkung nicht an die Konsumentinnen und Konsumenten weitergegeben wird. Gegenfinanziert wird das unter anderem รผber die Plastikabgabe und die Paketabgabe, die vor allem internationale Paketdienste โ insbesondere aus China โ stรคrker in die Pflicht nehmen soll.
Ein zentrales Thema war auch der Vertrauensverlust in die Regierung. Vertrauen zurรผckzugewinnen wird Zeit brauchen, aber es ist entscheidend, damit politische Maรnahmen wieder wirken kรถnnen. Beim Thema Integration machte sie deutlich, dass โOrdnen statt Spaltenโ der richtige Weg ist: gelingende Integration braucht Deutschkenntnisse, klare Regeln und vor allem die Mรถglichkeit zu arbeiten โ denn wenn Menschen nicht arbeiten dรผrfen, entstehen Probleme.
Auch die Kรผrzungen bei der รGK kamen zur Sprache. Seit SchwarzโBlau haben dort die Unternehmer das Sagen, was sich heute deutlich in den Maรnahmen zeigt. Eine Rรผcknahme dieser รnderungen ist schwierig, da es dafรผr eine Zweidrittelmehrheit im Nationalrat braucht.
Zum Abschluss wurde noch einmal betont, wie wichtig es ist, dass die Basis eingebunden bleibt und wir immer wieder die Mรถglichkeit haben, direkt mit unseren Verantwortlichen in der Regierung zu diskutieren und Details aus erster Hand zu hรถren. Ein groรes Danke an Michaela Schmidt fรผr die offene, informative und wirklich spannende Diskussion.